Eliteschule in Wien auf Billiggrundstück

Eine langjährige Forderung der Freiheitlichen war und ist, dass es in Wien, der Welt-Musikstadt, mehr Musikschulen geben muss. Bisher zeigte die Regierungspartei wenig Interesse und plötzlich ist alles anders.

Besonders intensiv verteidigte Herr GR Chorherr, dass auf dem Grundstück der ehemaligen Semmelweisklinik eine Elite-Musikschule errichtet werden soll. Das Grundstück um nur € 579,--/m², insgesamt € rund 4,6 Mio, mutet geradezu lächerlich an, denn die Grudnstückspreise in diesem Bereich liegen um das Zwei- bis Dreifache höher.

Nachdem hier für das Internat ca. € 15.000,-- und für den Schulbetrieb ca. € 13.000,--, jeweils pro Jahr, einbringt, bedeutet das bei geplanten rund 300 Kindern eine jährliche Einnahme von etwa 8,4 Mio Euro. Hätte das nicht die Stadt Wien auch dringend brauchen können?

Das Schlimmste aber an dieser Diskussion war, dass Herr Chorherr mit Freude von de rErrichtung von Luxuswohnungen und dieser Privatschule berichtet, wie wichtig solche Einrichtungen in Wien sind. Noch vor zwei Jahren wäre ein Wehgeschrei losgebrochen, dass zuwenig Wiener Mindestsicherung und Heizkostenzuschuss bekommen und wir kein Geld für Luxuswohnungen ausgeben dürften usw. Aber kaum an der Macht, ändert sich soziales Denken enorm wie diese Diskussion bewiesen hat.

Selbstverständlich können im Rahmen von Meinungsfreiheit auch Privatschulen errichtet und besucht werden, wenn man es sich leisten kann- Aber dafür wertvolle Grundstücke zu Schleuderpreisen zu vergeben ist nicht akzeptabel.
 
 
 
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Herzliche Grüße,
Henriette

Grüß Gott!
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